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Rechtsanwalt Berkhli 2.v.(Mi.) und sein Team. Klaus Pörings vom Arbeitgeberservice des Jobcenter (ganz re. hat die neuen Mitarbeiter/innen vermittelt.

Anwaltskanzlei: Lebenserfahrung und Kompetenzen im Team gebündelt

Rechtsanwalt Berkhli arbeitet erfolgreich mit dem Arbeitgeberservice zusammen – Vier Mitarbeiter über das Teilhabechancengesetz eingestellt – Auf Ausländerrecht spezialisiert

Wer mit Rechtsanwalt Badreddine Berkhli spricht – vorausgesetzt, er erreicht den bundesweit aktiven, mit Mandaten in vielen Verfahren an unterschiedlichen Gerichten beauftragten Anwalt persönlich –, erfährt schnell, dass Ausländerrecht eine komplexe Rechtsmaterie ist, die weit über das Asylrecht hinausgeht. Dass der 35-jährige Jurist in seiner Frankfurter Kanzlei letztendlich zuverlässig zu erreichen ist, dafür sorgt seine Büroleiterin Frau S.*. Das Jobcenter Frankfurt hat sie in ihren neuen Job in der Kanzlei in der Hasengasse vermittelt.
Sie war die erste Mitarbeiterin, die Rechtsanwalt Berkhli über die Zusammenarbeit mit Klaus Pörings vom Arbeitgeberservice des Jobcenters gewonnen hat. Auf seinen Ansprechpartner wurde er über das Arbeitgebermagazin PERSONAL DIREKT aufmerksam. Aus dem Erstkontakt im April 2021 und der ersten erfolgreichen Vermittlung ist inzwischen eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit Klaus Pörings entstanden. Das gesamte vierköpfige Team der Kanzlei besteht aus Mitarbeitern/-innen, die zuvor vom Jobcenter Frankfurt betreut wurden. Vier erfolgreiche und passgenaue Vermittlungen, damit ist Rechtsanwalt Berkhli ein geschätzter Partner des Jobcenters. Den Arbeitgeberservice und speziell seinen Ansprechpartner Klaus Pörings lobt er in den höchsten Tönen.
Im Kanzleiteam sind unterschiedliche Kompetenzen, Lebens- und Berufserfahrungen, Temperamente und Begabungen gebündelt. Neben der 28-jährigen Büroleiterin arbeitet Herr D.*.
Er hat jetzt die Chance, nicht aus der Arbeitslosigkeit heraus in die Rente zu gehen. Der gebürtige Iraner mit deutscher Staatsangehörigkeit absolviert gegenwärtig berufsbegleitend an der Universität Hamburg ein Studium zum Dolmetscher und Übersetzer an Gerichten. Neben anderen beruflichen Erfahrungen macht dies den Senior zu einem wichtigen Mitarbeiter im Team der Kanzlei. Der studierte Elektrotechniker und Informatiker der Universitäten Darmstadt und Teheran war vor seiner Einstellung in der Kanzlei interdisziplinärer und internationaler Consultant im Anlagenbau und hat in den Bereichen Organisation, Verwaltung und IT gearbeitet.
Frau A.* (Jahrgang 1980) wurde in Afghanistan geboren und lebt schon lange in Deutschland. Ihre Muttersprache ist Farsi. Sie hat Berufserfahrung als Sachbearbeiterin, Telefonistin und Verkäuferin erworben, hat ihre MS-Office-Qualifizierung im Frauen-Softwarehaus erhalten und kann den Berufsabschluss als Kauffrau für Bürokommunikation (IHK) vorweisen. Kroatisch beherrscht Frau S.* (Jahrgang 1976) fließend. Sie hat den Berufsabschluss als Bürokauffrau erlangt und war im Bürobereich tätig. Persisch, Farsi, Serbisch und die Sprachkompetenz von Rechtsanwalt Berkhli in Arabisch und Französisch spiegeln die multikulturelle Gesellschaft in Frankfurt wider und werden den Anforderungen von Mandanten unterschiedlicher Sprachund Lebenswelten gerecht.
Badreddine Berkhli hat einen marokkanischen familiären Hintergrund, ist in Deutschland geboren, in Königstein groß geworden und hat das Abitur am Gymnasium in Kronberg/Taunus erworben. Sein rechtswissenschaftliches Studium hat er an der Universität Frankfurt absolviert und das zweite Staatsexamen nach dem Referendariat am OLG Frankfurt abgelegt. Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte und die Wirtschaftskanzlei Freshfields sind weitere Stationen. Mit Begeisterung erinnert er sich an seine neunmonatige Erfahrung in Thailand beim German-Southeast Asian Center of Excellence for Policy and Good Governance, einem von Auswärtigen Amt und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Think-Tank und Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Frankfurt und Münster und der Thammasat-Universität Bangkok. Sein Aufenthalt fällt genau in die Zeit des Todes des thailändischen Königs mit einem gewaltigen Umbruch der gesellschaftlichen und politischen Situation des Landes.
Internationalität und Multikulturalität prägen den Lebensweg von Rechtsanwalt Berkhli. Das sind an und für sich gute Voraussetzungen für seine Expertise, die er im Ausländerrecht erworben hat. An diese Nische, um die sich große Kanzleien eher nicht bemühen, dachte er bei der Gründung seiner Kanzlei zunächst nicht. Sie hat sich vielmehr durch zunehmende Mandate aufgrund von Empfehlungen ergeben. Sein Interesse gilt der „Business-Migration“, also der umfassenden Beratung von ausländischen Unternehmen und vermögenden Privatinvestoren, die sich durch Neugründungen in Deutschland engagieren wollen. Dass sie dabei auf vielfältige bürokratische Hürden stoßen, betrachtet er als ein Wachstum hemmendes Hindernis für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Diese Hemmnisse überwinden zu helfen, ist seine Profession.
Für ihn selbst stellt sich die Aufgabe, das Wachstum seiner Kanzlei zu managen. Es begann mit einer Auszubildenden als Rechtsanwalts-Fachangestellte. Dann folgte der Aufbau eines Teams mit Unterstützung durch das Jobcenter. Das Teilhabechancengesetz (siehe die folgende Seite) hat die Möglichkeiten eröffnet, ein multikulturelles Team unter den Bedingungen einer langfristigen Förderung zu formen und ohne wirtschaftliches Risiko aufzubauen.
*) Name der Redaktion bekannt

Info / Kontakt:

Berkhli und Kollegen Rechtsanwälte
Hasengasse 8
60311 Frankfurt am Main
Tel. 069 / 956 44 605
E-Mail kanzlei@berkhli.de
Internet www.berkhli.de