Wir stellen vor

Dj. Joachim Wentzel

Der neue Operative Leiter des Jobcenters

Dr. Joachim Wentzel (Jahrgang 1976, verheiratet, zwei Kinder) hat am 1. März 2016 als neuer Leiter Operativ im Jobcenter Frankfurt am Main den Aufgabenbereich von Jan Wölfl übernommen, der in die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit wechselte. Der gebürtige Frankfurter steht seit 2012 in Diensten der Bundesagentur für Arbeit, absolvierte zunächst das Traineeprogramm für Führungskräftenachwuchs mit Stationen in Offenbach, Frankfurt und Mainz und war dann seit April 2014 als Bereichsleiter und Geschäftsführer Operativ in der Agentur für Arbeit Offenbach tätig.

In seinen neuen Aufgabenbereich bringt Dr. Wentzel neben seinen Agenturerfahrungen auch Kompetenzen ein, die er als leitender Personalreferent eines Unternehmens in München erworben hatte. Zuvor war er als Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft und öffentliches Recht der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer tätig (2009 bis 2011). Die Basis für eine erfolgreiche Laufbahn hat er nach dem Abitur 1996 in Bad Schwalbach und dem Zivildienst in Eschborn durch sein Studium der Politikwissenschaft und des öffentlichen Rechts in Frankfurt am Main, Berlin und Bremen gelegt – ergänzt durch ein Studiensemester an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und die Teilnahme am Aufbaustudiengang „European Master of Social Security“ in Leuven (Belgien).

Auslandsstationen prägen den Karriereweg von Dr. Wentzel: Als DAADStipendiat und Doktorand hat er in den Jahren 2005 bis 2009 am European University Institute in Florenz die Promotion zum „Doctor of Political and Social Sciences“ erlangt, einen Forschungsaufenthalt an der Universität Oxford absolviert und an der Staatlichen Universität in Tiflis (Georgien) und der Fachhochschule Kärnten (Österreich) Lehraufträge wahrgenommen. Die Lebenssituation eines Ausländers in einem anderen Land hat Dr. Wentzel also selbst kennengelernt. „Kein Vergleich mit den geflüchteten Menschen, die jetzt aus anderen Kulturkreisen nach Frankfurt kommen“, meint er und erinnert sich, dass es ihm in Italien eher geholfen hat, Deutscher zu sein und damit per se als ordentlich und pünktlich zu gelten.