Die Frankfurter Anwaltskanzlei Neue Kräme

Die fünf Rechtsanwälte der neu gegründeten Frankfurter „Kanzlei Neue Kräme“ sind keine Newcomer, sondern erfahrene Profis, die für andere Sozietäten tätig waren und zum Teil vorher schon zusammengearbeitet haben. Ihre Kanzlei ist insoweit kein klassisches „Start-up-Unternehmen“ und hat dennoch die Aufbau- und Anfangssituation zu bewältigen. Gleich im Gründungsjahr startet die „Kanzlei Neue Kräme“ mit der Berufsausbildung. Analena Fandel (19) will Rechtsanwaltsfachangestellte werden. Mit der Ausbildungsprämie hat das Jobcenter einen finanziellen Anreiz für ihre Einstellung geschaffen.

Rechtsanwalt Dr. Frederic Raue berichtet, wie er seine neue Auszubildende gefunden hat – nämlich über einen Kontakt zur Initiative Joblinge, die von der Eberhard von Kuenheim Stiftung und der Boston Consulting Group getragen wird. In dieser Initiative engagieren sich Wirtschaft, Staat und Privatpersonen gemeinsam, um junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen zu unterstützen. Das Ziel sind echte Jobchancen und die nachhaltige Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft. Die Teilnehmer werden von Mentoren individuell begleitet. 

Fünf Rechtsanwälte haben zum Jahresbeginn 2017 gemeinsam die Frankfurter „Kanzlei Neue Kräme“ mit den Tätigkeitsschwerpunkten Strafrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und Recht des Geistigen Eigentums gegründet: Felix Müller, Dr. Frederic Raue, Alexandros
Fünf Rechtsanwälte haben zum Jahresbeginn 2017 gemeinsam die Frankfurter „Kanzlei Neue Kräme“ mit den Tätigkeitsschwerpunkten Strafrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und Recht des Geistigen Eigentums gegründet: Felix Müller, Dr. Frederic Raue, Alexandros

Berufe angeschaut. Operationstechnische Assistentin wäre eine Alternative zur Rechtsanwaltsfachangestellten gewesen. Von den Joblingen wurde sie Dr. Frederic Raue empfohlen. Die Bewerbungsunterlagen zeigten eine Vita, die nicht immer linear verlief, in den Praktikumstagen stellte die junge Bewerberin aber voll unter Beweis, dass sie über eine rasche Auffassungsgabe verfügt, zuverlässig ist und Zugang zu den elektronischen Systemen und Programmen hat, wie sie in einem modernen Kanzleibetrieb eingesetzt werden. „Sie hat die Aufgaben superschnell verinnerlicht“, berichtet Dr. Raue, „und hat uns alle voll überzeugt.“ Bis zum Ausbildungsbeginn will Analena den Kontakt zu ihrem Ausbildungsbetrieb kontinuierlich aufrechterhalten und in der Kanzlei immer mal wieder vorbeischauen.

Der nächste Schritt vor der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrags war der Kontakt zu Christiane Kallus, die im Arbeitgeber-Service des Jobcenters für Auszubildende zuständig ist. Sie hat die erforderlichen Formalitäten für die Ausbildungsprämie so erledigt, dass über den Antrag schnell entschieden werden konnte. „Der Service und die Beratung waren so, wie ich es von einer Behörde nicht erwartet hätte“, bemerkt Dr. Raue mit Anerkennung. Das Förderinstrument der Ausbildungsprämie hält er für eine sehr gute Idee. Er will sie Kollegen und Mandanten empfehlen.

Analena Fandel (li.) will Rechtsanwaltsfachangestellte werden und startet im neuen Ausbildungsjahr in der Frankfurter Kanzlei Neue Kräme. Mit der Ausbildungsprämie hat das Jobcenter Frankfurt einen finanziellen Anreiz geschaffen. Christiane Kallus
Analena Fandel (li.) will Rechtsanwaltsfachangestellte werden und startet im neuen Ausbildungsjahr in der Frankfurter Kanzlei Neue Kräme. Mit der Ausbildungsprämie hat das Jobcenter Frankfurt einen finanziellen Anreiz geschaffen. Christiane Kallus (Mi.) vom Arbeitgeber-Service des Jobcenters hat Rechtsanwalt Dr. Frederic Raue (re.) beraten und für eine schnelle und unkomplizierte Bewilligung gesorgt.