Sonderprogramm für Langzeitarbeitslose auf der Zielgeraden

Bisher 315 erfolgreiche Integrationen – Gefördert vom Europäischen Sozialfonds (ESF)

Die Ziele waren hoch gesteckt: Exakt 333 Langzeitarbeitslose aus dem Betreuungskreis des Jobcenters Frankfurt am Main sollten im Rahmen des Sonderprogramms ESF-LZA in Beschäftigung vermittelt werden. Das Programm endet am 31. Juli 2017. Gegenwärtig sind 315 Arbeitsaufnahmen verzeichnet. Eine Reihe von Vorgängen sind noch in der Bearbeitung und sollen in den nächsten Wochen nach Maßgabe der noch verfügbaren Finanzmittel abgeschlossen werden. Damit ist die Zielmarke voll und punktgenau erreicht.

Rund 10 Mio. zusätzlicher Finanzmittel wurden dem Jobcenter Frankfurt am Main im Rahmen des Sonderprogramms ESF-LZA zur Verfügung gestellt, ohne die das kostenintensive Projekt nicht hätte realisiert werden können. Damit wurde ein siebenköpfiges Team finanziert und die Betreuung der Teilnehmer durch Coaches nach der Arbeitsaufnahme sichergestellt. Vor allem die hohen Lohnkostenzuschüsse von bis zu 75 Prozent waren der Anreiz für Arbeitgeber, Langzeitarbeitslose einzustellen, die sonst keine Integrationschance gehabt hätten.

Wie mehrfach in diesem Magazin berichtet, haben etliche Betriebe und Institutionen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über dieses Projekt gefunden, die sich durch eine hohe berufliche Qualifikation, persönliches Engagement und Leistungswillen auszeichnen. Ihre Begabungen zu entdecken und sie mit geeigneten Arbeitgebern in Kontakt zu bringen, war Aufgabe des Sonderteams im Jobcenter. Das intensive Zusammenwirken des Sonderteams mit den Vermittlungsfachkräften und persönlichen Ansprechpartnern im Jobcenter, die intensive und individuelle Betreuung der Teilnehmer und die gezielte Arbeitgeberansprache haben zum Erfolg geführt. Für die Nachhaltigkeit der Integrationen sorgt ein Coaching, bei dem die Teilnehmer auch nach der Arbeitsaufnahme betreut werden.