7.000 Euro Ausbildungsprämie 2019 Jobcenter Frankfurt fördert Betriebe

Das Jobcenter Frankfurt am Main setzt auch im Jahr 2019 die erfolgreiche Initiative „Ausbildung jetzt“ fort: Im Rahmen dieses Sonderprogramms können Arbeitgeber, die Frankfurter Auszubildende aus dem Betreuungsbereich des Jobcenters sozialversicherungspflichtig einstellen, wieder eine einmalige pauschalierte Förderleistung erhalten. Die Einmalzahlung beträgt 7.000 Euro. Die Maßnahme richtet sich vor allem an Ausbildungssuchende unter 25 Jahre, möglich ist aber auch die Förderung von arbeitslosen jungen Erwachsenen nach Vollendung des 25. Lebensjahres. Mit der Ausbildungsprämie sollen schwerpunktmäßig kleinund mittelständische Unternehmen angesprochen werden.

Die Antragsfrist endet am 30. November 2019. Die Bewilligung erfolgt in der Reihenfolge des Antragseingangs nach Maßgabe der verfügbaren Fördermittel. Für die Ausbildungsprämie 2019 gelten die folgenden Fördergrundsätze:

Umfang der Förderung
  • Einmalige pauschalierte Arbeitgeberförderung in Höhe von 7.000 Euro für die betriebliche Ausbildung oder betriebliche Umschulung eines Arbeitslosengeld- II-Beziehenden.
  • Die Förderung wird einmalig gewährt und kann nicht verlängert oder erhöht werden.
  • Die Auszahlung erfolgt in einer Summe nach Vorlage der Anmeldung zur Sozialversicherung und des Ausbildungs- bzw. Umschulungsvertrages, frühestens jedoch nach Ablauf der ersten sechs Wochen.
  • Eine Rückforderung erfolgt anteilig und tagesgenau, wenn das Ausbildungs-
  • oder Umschulungsverhältnis innerhalb von vier Monaten seit Vertragsbeginn aus Gründen, die nicht in der geförderten Person liegen, aufgelöst wird.
  • Die Bewilligung richtet sich nach der Reihenfolge des Eingangs der Anträge unter Maßgabe der verfügbaren Mittel.
  • Die Antragsfrist endet am 30. November 2019.
Christian Aakipogu,
Tel. 069 / 597 69 218
Aksiniya Wolf,
Tel. 069 / 597 69 254
Voraussetzungen und Regelungen
  • Der Antrag muss vor Beginn der Ausbildung bzw. Umschulung beim Jobcenter Frankfurt am Main gestellt werden. Wurde das Ausbildungsverhältnis bereits vor der Antragstellung beidseitig unterzeichnet, muss der Arbeitgeber dem Jobcenter begründet darlegen, warum die Prämiengewährung für die Nachhaltigkeit und Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses erforderlich ist.
  • Die Bewerber/-innen müssen vom Jobcenter Frankfurt am Main Leistungen beziehen und ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Frankfurt am Main haben.
  • Es handelt sich um eine Ermessensleistung, die Jugendlichen gewährt wird, deren berufliche Eingliederung aufgrund von Vermittlungshemmnissen erschwert ist (§ 16 f SGB II).
  • Bestehende Ausbildungsförderungen im Landesförderprogramm Hessen über das Regierungspräsidium in Kassel sind von der Förderung ausgenommen.
  • Die Förderung ist ausgeschlossen, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft, miteinander verheiratet, ersten Grades verwandt oder verschwägert sind.
  • Die Förderung ist ferner ausgeschlossen, wenn die geförderte Person zuvor mindestens drei Monate sozialversicherungspflichtig im gleichen Unternehmen beschäftigt war.

Die Ausbildungsprämie für Arbeitgeber

Arbeitgeber, die Bewerberinnen und Bewerbern des Jobcenters Frankfurt mit Vermittlungshemmnissen oder schwächeren schulischen Leistungen eine Ausbildungschance geben, erhalten mit der Ausbildungsprämie in Höhe von einmalig 7.000 Euro einen finanziellen Anreiz, mit dem der betriebliche Aufwand zum Teil kompensiert wird. Ausbildungssuchenden, deren berufliche Eingliederung aufgrund von schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen besonders erschwert ist, soll die Möglichkeit gegeben werden, eine Ausbildung für den ersten Arbeitsmarkt unter realistischen Rahmenbedingungen aufzunehmen. Mit diesem Förderansatz war das Jobcenter Frankfurt am Main auch in den vergangenen Jahren erfolgreich.

Wie muss ein Arbeitgeber vorgehen?
Wenn Sie einem Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, der Leistungen des Jobcenters Frankfurt am Main bezieht, die Möglichkeit einer Ausbildung oder betrieblichen Umschulung geben möchten, wenden Sie sich telefonisch oder per E-Mail an die zuständigen Ansprechpartner im Jobcenter Frankfurt am Main:

Jobcenter Frankfurt am Main
Arbeitgeber-Service im Jugendjobcenter
Hainer Weg 44
60599 Frankfurt
Tel. 069 / 597 69 218
und 069 / 597 69 254
E-Mail : Jobcenter-Frankfurt-am-Main.Jugendjobcenter-864@jobcenter-ge.de

  • Ihre Ansprechpartner im Jugendjobcenter beraten Sie über die konkreten Fördermöglichkeiten.
  • Ihre Ansprechpartner nehmen Ihre Anforderungen und das Stellenprofil auf, schlagen Ihnen mögliche Bewerber/-innen vor und regeln das Antragsverfahren.
  • Geförderte Arbeitgeber senden die Nachweise zur monatlichen Vergütungszahlung nach Ablauf von vier Monaten unaufgefordert an das Jobcenter Frankfurt am Main.
  • Während des Förderzeitraumes sind dem Jobcenter Frankfurt am Main alle Änderungen des Aus- und Umschulungsverhältnisses durch den Arbeitgeber unverzüglich anzuzeigen.