„Für Frankfurt zusammen vorangehen

„Für Frankfurt zusammen vorangehen

Bereits zum siebenten Mal hatte das Jobcenter Frankfurt am Main zum „Arbeitgeberfrühstück“ eingeladen. Nie zuvor konnte Geschäftsführerin Claudia Czernohorsky-Grüneberg mehr Gäste im Relexa Hotel im Merton-Viertel begrüßen als diesmal. Sie wertete dies als Bekräftigung für das Motto der Veranstaltung „Für Frankfurt zusammen vorangehen“. 
 
Dass Arbeitgeber und Jobcenter gemeinsam erfolgreich sein können, wurde vor allem aus den Erfahrungsberichten in der von Dirk Hohage (Regionaldirektion Hessen) moderierten Podiumsdiskussion deutlich. Prof. Dr. Manfred Pohl vom Frankfurter Zukunftsrat und Dr. Karin Stiehr vom Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS) schilderten ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit neuen Mitarbeitern, die sie über das ESF-Programm für Langzeitarbeitslose gefunden haben. Personalchef Siegbert Weissbrodt gab Einblick in das Projekt der DEKA Bank mit Geflüchteten, Ruth Braun vom Tankcenter Frankfurt und Michael Schmidt von den Stadtwerken Verkehrsgesellschaft Frankfurt schilderten ihre anhaltend positive Zusammenarbeit mit dem Jobcenter, auch bei der Einstellung von jungen Menschen.
 
Claudia Czernohorsky-Grüneberg
Thomas Stotz und Dr. Wentzel
Arbeitsagentur
Daniel Lips von der Arbeitsagentur
Claudia Czernohorsky-Grüneberg (li.), Thomas Stotz (o. li.) und Dr. Wentzel (re.) vom JC, Daniel Lips (u. re.) von der Arbeitsagentur

Die strategischen Projekte des Jobcenters Frankfurt hatte zuvor der Operative Leiter Dr. Joachim Wentzel vorgestellt, dabei auf die aus dem Organisationsentwicklungsprozess resultierende Neupositionierung hingewiesen und die Fördermöglichkeiten über Eingliederungszuschüsse (zu EGZ siehe S. 13), Ausbildungsprämie (mehr auf S. 5) und Minijob-Umwandlungsprämie (Infos auf S. 7) aufgezeigt. Darüber hinaus empfahl er, die Möglichkeiten des ESF-Programms für Langzeitarbeitslose (ausführlich in diesem Magazin auf S. 8 ff.) und das Instrument der betrieblichen Erprobung bei einem Praktikum (MAG) zu nutzen.