Editoral

Claudia Czernohorsky-Grüneberg,Jobcenter Frankfurt Stephanie Krömer, Agentur für Arbeit Frankfurt

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber,

der Arbeitsmarkt verzeichnete in den vergangenen Jahren fast immer einen jahreszeitlich typischen „Herbstaufschwung“. Diese Belebung erwarten wir auch jetzt.

Eine Sondersituation hat sich auf dem Ausbildungsmarkt ergeben. Hier hat bekanntlich die Corona-Pandemie deutliche Spuren hinterlassen. Die berufliche Ausbildung steht deshalb bei uns besonders im Fokus. Nach wie vor gilt: Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen. Das neue Ausbildungsjahr hat bereits begonnen. Es ist aber noch nicht zu spät, jungen Menschen eine Startchance für eine Ausbildung in einem Beruf unseres dualen Systems zu geben. Im Rahmen unserer Nachvermittlungsaktion versuchen wir, die noch unversorgten Bewerber/-innen und die Betriebe, die noch freie Stellen zu besetzen haben, zusammen zu bringen.

Die für den Bereich Bildung und Ausbildung bei der IHK Frankfurt am Main zuständige Geschäftsführerin Dr. Brigitte Scheuerle zeigt in ihrem Beitrag auf den folgenden Seiten die gegenwärtige Situation auf dem Ausbildungsmarkt auf. Gleichzeitig stellen wir in dieser Ausgabe anhand von Best-Practice-Beispielen dar, wie Betriebe die passenden Bewerber/-innen gefunden haben. Die Beispiele betreffen nicht nur junge Menschen, sondern auch Bewerber/-innen, die schon längere Zeit arbeitslos waren und auf der Grundlage des Teilhabechancengesetzes neue Aufgaben gefunden haben. Unter ihnen sind Langzeitarbeitslose mit sehr guten Qualifikationen.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit oder deren Beginn, wenn Sie unsere Dienstleistung bisher noch nicht in Anspruch genommen haben!

Claudia Czernohorsky-Grüneberg
Geschäftsführerin des Jobcenters Frankfurt

Stephanie Krömer
Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt