Claudia Czernohorsky-Grüneberg
Claudia Czernohorsky-Grüneberg
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber
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wie in den vorangegangenen Ausgaben empfehlen wir Ihnen auch in diesem Magazin 150 Kundinnen und Kunden des Jobcenters, die sofort einen Arbeitsplatz oder eine Ausbildungsstelle antreten können und wollen. Zusätzlich präsentieren wir Ihnen auf den Sonderseiten am Ende dieser Ausgabe zehn Bewerberinnen und Bewerber, für die auch Videos im Internet abrufbar sind. Dafür haben wir Arbeitsuchende mit einem Studium ausgewählt – ein Zeichen, dass unser Betreuungskreis weit über Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose hinausgeht. Das Spektrum unserer Kundinnen und Kunden ist beinahe so vielfältig wie die Stadtgesellschaft. Jahr für Jahr 12.000 Integrationen in Beschäftigung sind für das Jobcenter Frankfurt eine stolze Zahl. Sie zeigt, dass praktisch jeder seine Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommen kann.

Die Best-Practice-Beispiele dieser Ausgabe machen deutlich, dass das Jobcenter Frankfurt in einer großen Bandbreite bei den Arbeitgebern präsent ist – im Handwerk, bei Sportorganisationen und einem Venture-Capital-Unternehmen. Auf die Zusammenarbeit mit der ganzen Wirtschaft sind wir angewiesen, so wie umgekehrt die Betriebe mit Personalbedarf von unseren Möglichkeiten profitieren können.

Die Leitlinie des Jobcenters lautet: „Für Frankfurt zusammen vorangehen.“ „Zusammen“ zielt sowohl auf unsere institutionelle Verbindung mit der Stadt und der Arbeitsagentur – ihre neue Chefin stellen wir hier vor –, als auch auf die Zusammenarbeit mit den Betrieben und in gleicher Weise auf das Netzwerk mit unterschiedlichen Partnern und vielfältigen Organisationen. Eine der wichtigsten ist die IHK Frankfurt, deren neuer Präsident zu den vor uns liegenden Herausforderungen Stellung nimmt.

Das Bewusstsein des Wandels prägt die gegenwärtige Situation. Wohin gehen wir? Eine eher grundsätzliche Antwort versuchen die Forscher des Frankfurter Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) in dieser Ausgabe. In seinem Beitrag zeigt Prof. Frank Unger von der Hochschule Fulda auf, wie sich die Unternehmen in ihrem Personalmanagement auf die Änderungen der Arbeitswelt einstellen können und müssen.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit mit Ihnen als Arbeitgeber oder deren Beginn, wenn Sie unsere Dienstleistung bisher noch nicht in Anspruch genommen haben.

Claudia Czernohorsky-Grüneberg
Geschäftsführerin des Jobcenters Frankfurt am Main